Lagerfrist und Rückgabefrist sind verschieden
Für reguläre Einkaufsbestellungen gilt eine Lagerzeit von 90 Tagen ab dem Status Stored. Jeder Artikel hat sein eigenes Startdatum. Wenn du auf eine weitere Lieferung wartest, beginnt die Frist bereits eingelagerter Artikel nicht von vorn.
Davon getrennt gilt die deutlich kürzere Rückgabe- oder Umtauschfrist. Ein Artikel kann noch gelagert werden dürfen, obwohl die Rückgabemöglichkeit schon abgelaufen ist. Prüfe ihn deshalb direkt nach dem Eingang und nicht erst vor dem internationalen Versand.
Welche Frist gilt für deinen Artikel?
| Situation | Zeitpunkt und Frist |
|---|---|
| Reguläre Einkaufsbestellung | 90 Tage ab dem Status Stored. |
| Reguläre Bestellung ohne Aktion nach Fristablauf | Wechselt zu Expired. Weitere 30 Tage ohne Aktion können zur Entsorgung führen. |
| Auffälliges oder nicht zugeordnetes Paket | 30 Tage ab Signed. Unter Umständen ist kein Konto zugeordnet, das Erinnerungen erhalten kann. |
Maßgeblich sind Status und Frist deines eigenen Artikels. Diese Angaben betreffen die Lagerung und sagen nichts über die Lieferdauer in die USA, nach Großbritannien oder in ein europäisches Land aus.
Erinnerungen für jeden Artikel anlegen
Notiere pro Artikel die Bestellnummer, den Zeitpunkt von Stored, das angezeigte Ablaufdatum, deine QC-Entscheidung und den geplanten Versand. Sortiere die Liste nach der frühesten Frist. Übernimm das Datum aus dem Konto, statt für alle Käufe eines Tages dieselbe Frist anzunehmen.
Wurden Schuhe früher eingelagert als ein Hoodie, verlängert das Warten auf den Hoodie die Frist der Schuhe nicht. Setze dir zum Beispiel zwei Wochen vor Ablauf eine Planungserinnerung und eine Woche vorher eine letzte Erinnerung. Das sind persönliche Planungshilfen und keine zusätzlichen Kulanzfristen des Lagers.
Entscheide rechtzeitig: freigegebene Artikel verschicken, eine offene Rückgabe klären oder eine Verlängerung abschließen. Kontrolliere danach das neue Datum im Konto. Eine Anfrage allein bestätigt noch keine Verlängerung.
Nicht zugeordnete Pakete früh klären
Ein Paket kann bereits im Gebäude angekommen sein, bevor das Lager es einer Bestellung oder einem Kunden zuordnen kann. Für solche auffälligen Bestellungen gilt die kürzere Frist von 30 Tagen ab Signed. Fehlende Zuordnungs- oder Versandangaben können auch Erinnerungs-E-Mails verhindern.
Zeigt die inländische Sendungsverfolgung eine Zustellung, der Artikel erscheint aber nicht im Konto, sammle Trackingnummer, Zustellnachweis und Bestellnummer. Bitte den Support früh um Zuordnung. Schwärze persönliche Bestell- und Versandangaben, bevor du Screenshots öffentlich teilst.
Vor Ablauf verschicken oder verlängern
Bei regulären Bestellungen gehört eine E-Mail-Erinnerung zum Ablaufprozess. Lege trotzdem eigene Erinnerungen an. Beginne mit dem Artikel, dessen Frist zuerst endet, kläre offene Qualitätsfragen und überlege, ob fertige Artikel bereits verschickt werden können.
Vor der Entsorgung kann eine Verlängerung möglich sein. Prüfe im Konto Verfügbarkeit, Preis und neues Enddatum, bevor du bezahlst. Bewahre die Bestätigung auf und kontrolliere, ob das Datum tatsächlich geändert wurde.
Die zusätzliche Zeit nicht als Versandplan einrechnen
Nach Ablauf einer regulären Lagerfrist können weitere 30 Tage ohne Aktion dazu führen, dass Waren als aufgegeben behandelt und vernichtet werden. Vernichtete Waren lassen sich nicht zurückholen oder erstatten; eine weitere Entsorgungsmitteilung ist nicht garantiert. Bei verderblichen Waren verlängert Lagerung außerdem nicht die Haltbarkeit.
Plane genug Zeit für Verpackung und Rückfragen ein. Die Checkliste zum Zusammenlegen und Verpacken hilft dir, versandfertige Artikel zu gruppieren. Mit dem Kostenleitfaden prüfst du, ob der Versand noch ins Budget passt.